Peter Finger in concert

Mit seinem virtuosen Spiel und seinen Kompositionen hat der Akustikgitarrist und Komponist  Peter Finger sein Publikum im Südbahnhof begeistert.


Die persönliche Atmosphäre im Südbahnhof,  die Nähe zum Künstler machten das Musikerlebnis noch einmal besonders schön. Den BesucherInnen, sowohl den LiebhaberInnen und ExpertInnen der Gitarrenmusik als auch den weniger versierten ZuhörerInnen eröffnete  sich hier eine differenzierte und kraftvolle Tönelandschaft. Nicht ohne Grund sind manche der Kompositionen  tatsächlich von Bildern  inspiriert. „Vielleicht hört ihr auch das Geschrei der Möwen,“  kündigte  Peter Finger mit einem Augenzwinkern an, als er eines seiner Stücke, inspiriert durch ein Gemälde vom Meer, spielt.  Nun, das ist sicher auch der Phantasie des einzelnen überlassen. Aber dass sich eine Klanglandschaft vor dem inneren Auge und Ohr eröffnet, das ist auf sicher.

Überhaupt waren es auch die kleinen Anekdoten und Erläuterungen zu seinen Kompositionen, die den Abend so angenehm machten. Peter Finger, obwohl von weltweitem Ruf, kommt seinen Zuhörerinnen und Zuhörern nah und bringt seine persönlichen Zugänge zu den Stücken ein. Das tut er auf äußerst sympathische Art und Weise und man lernt ihn eben auch als Geschichtenerzähler kennen.  40 Jahre Gitarrengeschichte  ist eben auch gelebtes Musikerleben mit Irrungen und Wirrungen und vielen menschlichen Begegnungen.

Obwohl – natürlich – sein eigentliches Element die Gitarre ist. Er beeindruckt mit seinen Kompositionen, die Musikstyle und Musikgeschichte virtuos aufgreifen. „Besonders der Rhythmus ist es, der mich immer sehr beeinflusst“, erzählt Peter Finger und spielt gleich darauf ein Stück, das afrikanische und lateinamerikanische Einflüsse sehr deutlich werden lässt.

Manchmal ist das Spiel kraftvoll und spektakulär, manchmal aber auch leise und melodisch. „Besonders die Balladen sprechen mich an“, sagt eine Besucherin.

Kein Wunder, dass der Abend erst spät endet. Peter Finger lässt seine Zuhörer noch einige Zugaben genießen, bevor er sich verabschiedet. „Hoffentlich kommt er im nächsten Jahr noch einmal“, – das wünschen sich mit  Harry Emke vom Südbahnhof sicher noch ganz viele ZuhörerInnen.

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