Wir zeigen den Film „A Plastic Ocean“ im Primus Palast

Do. 12.07.2018, Beginn 19:30 Uhr
Auftaktveranstaltung
„Wasser ist Leben -Wasser, Meere, Ozeane nachhaltig schützen“
im Primuspalast, Lewerentzstraße
Filmvorführung „A Plastic Ocean“ mit Rahmenprogramm

Wir freuen uns auf euren Besuch und Begrüßen zur Veranstaltung ebenfalls unsere Gäste

Oliver Hasenkamp, United Nations Association of Germany (Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen) und
Dr. Till Winkelmann, Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen

Über 2 Jahre wird sich der Werkhaus e.V. im Rahmen der Projektförderung „Wasser ist Leben -Wasser, Meere, Ozeane nachhaltig schützen“ umfangreich und in unterschiedlichsten Formaten mit Fragen zu unserer existenziellen Lebensressource Wasser in all ihren komplexen Zusammenhängen, von der Klospülung vor Ort bis zur Tiefsee, beschäftigen.

Um das Projekt der Krefelder Bevölkerung vorzustellen und um weitere Partner auf unser Vorhaben aufmerksam zu machen, laden wir interessierte Menschen am Do. 12.07. 2018 um 19:30 Uhr in den Primus Palast ein.

Nach den Grußworten wird Oliver Hasenkamp in einem kurzen Referat Einblicke in die Komplexität der ökologischen wie weltpolitischen Dimensionen unserer Lebensressource Wasser geben.

Danach zeigen wir erstmalig in Krefeld den seit Januar 2017 weltweit in Kinos ausgestrahlten Film „A Plastic Ocean“.
Der Eintritt ist frei

Das Projekt „Wasser ist Leben- Wasser, Meere, Ozeane nachhaltig schützen“ wird von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert.
Schirmherr des Projektes ist Herr Oberbürgermeister Frank Meyer
Veranstalter ist der Werkhaus e.V.

Der Film

Zitat aus https://utopia.de

„Der Dokumentarfilm „A Plastic Ocean“ zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie dramatisch das Plastikmüll-Problem in den Meeren wirklich ist – und erinnert uns daran, welch zerstörerische Folgen unsere Wegwerf-Kultur für den Planeten hat.

Dass in den Meeren eine Menge Plastikmüll schwimmt, hat sich herumgesprochen. Aber wie groß ist das Problem wirklich? In „A Plastic Ocean“ geht ein internationales Team von Wissenschaftlern und Aktivisten auf Expedition rund um die Erde, um zu herauszufinden, wie schlimm es um unsere Ozeane steht.

Über fünf Jahre hinweg recherchierte und filmte das Team an 20 verschiedenen Orten rund um die Erde. Das Ergebnis sind wunderschöne und schockierende Aufnahmen, welche die globalen Effekte der Plastikverschmutzung dokumentieren. Doch der Film zeigt auch Technologien und politische Lösungen, die das Potenzial haben, die Situation zu verbessern.

Mehr Plastik als Plankton

Ausgangspunkt der Entstehung des Films war eine Reise der Produzentin Jo Ruxton zum sogenannten „Great Pacific Garbage Patch“ (großer pazifischer Müllfleck). Im Zentrum des nordpazifischen Meerestrudels fanden die Forscher mehr Plastik als Plankton.

Und an anderen Orten in den Ozeanen sieht es kaum besser aus. Eine Wissenschaftlerin erzählt im Film: Der traurige Rekord der Untersuchungen von Meerestieren läge bei 276 Plastikteilen im Körper eines 90 Tage alten Kükens.

Rund 8 Millionen Tonnen Plastik landen jedes Jahr in den Meeren. (Screenshot: A Plastic Ocean)

Die Filmemacher beschreiben das Problem so: „A Plastic Ocean dokumentiert die neuesten Forschungserkenntnisse, die beweisen, wie Plastik, wenn es in die Ozeane gelangt, in kleine Partikel zerfällt, die dann in die Nahrungskette gelangen, wo sie Giftstofffe anziehen wie Magnete. Diese Giftstoffe werden im Fettgewebe von Meerestieren eingelagert und letztendlich von uns gegessen.“

Das Problem betrifft uns alle

Auch deshalb ist dieser Film so wichtig: Das Problem mit dem Plastikmüll in den Meeren mag sich für uns zwar ganz weit weg anfühlen – aber letztlich betrifft es jeden von uns. Denn: „No Water, No Life. No Blue, No Green.“ (Meeresbiologin Dr. Sylvia Earle).

Der berühmte britische Naturforscher und Tierfilmer Sir David Attenborough bezeichnet „A Plastic Ocean“ als „einen der wichtigsten Filme unserer Zeit“…“

 

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