Ein Stöhnen ging durch die Zuschauerreihen

Mit dem Film „a plastic ocean“ haben wir für unser Projekt „Wasser ist Leben – Wasser, Meere, Ozeane nachhaltig schützen“ haben wir einen Start hingelegt, der aufgerüttelt, ermuntert, aber auch erschüttert hat.

 

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Zu sehen, wie eine junge Vogelkundlerin mit einem Skalpell und bloßen Händen den Körper eines toten Seevogels öffnet,  vollgestopft bis zum Platzen mit Plastikteilen, ist schockierend.
Zu sehen, wie Kinder auf einer 7 Meter dicken Schicht von Plastikmüll spielen, an gleichem Ort in Hütten mit ihren Familien leben, nicht zur Schule gehen und mit dem Sammeln von Plastik etwas Geld verdienen, ist nicht nur unmenschlich, sondern lässt ein Gefühl extremer Ohnmacht zurück.

Das schreckliche Gefühl, dass etwas eindringt in unsere eigenen Körper, das kaum noch sichtbar, abermillionenfach zum mörderischen Alltag allen Lebens in den Meeren geworden ist, weniger als 50 Jahre haben hierzu gereicht, ist fast schon lähmend.

Aber es gibt andere Perspektiven: Menschen, die neue Konzepte zur Reinhaltung der Meere entwickeln. FlaschensammlerIn, WissenschaftlerIn und auch PolitikerIn, die sich für die Sauberkeit der Meere und den Erhalt der Erde einsetzen. Institutionen, Kommunen, Staaten, die sich auf unterschiedlichsten Ebenene gegen ein „weiter so“ engagieren.


Vor dem Film und nach einer kurzen Vorstellung des Projekts „Wasser ist Leben“ stellten die Bürgermeisterin Gisela Klaer und Oliver Hasenkamp von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. Argumente und Strategien lokaler wir internationalen Engagements vor. Mit 50 ZuschauerInnen waren alle Stuhlreihen voll belegt. Vieles hatten Viele wohl schon gehört oder geahnt. Doch sich selbst zu vergewissern und die Bereitschaft zu spüren, etwas gemeinsam entwickeln zu wollen, hat uns allen gut getan.

Moderator Harry von Bargen und Georg Dammer (v.l.) vom Werkhaus stellen das Projekt „Wasser ist Leben – Wasser, Meere, Ozeane nachhaltig schützen“ vor.
Bürgermeisterin Gisela Klaer, nachdenklich, aufmunternd, kämpferisch
Oliver Hasenkamp von der Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen mit klaren Statements und klarer Haltung

Mit der Agenda 2030 haben die Vereinten Nationen 2015 erstmalig eine Zielvereinbarung aller Nationen zur Transformation unserer Welt verabschiedet. Dabei geht es ebenso um die Umsetzung von Zielen, die von allen Nationen (auch von Deutschland) anzustreben sind, als auch um die Einbindung bürgerschaftlichen Engagements und Einbeziehung aller Menschen in die Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse.

Viele“Kleine“ können „Großes“ bewegen.

„Wasser ist Leben“ ist Teil dieses Engagements, das weltweit entsteht, um gegen den Druck von Lobbygruppen, staatlichen Einzelinteressen und individueller Gedankenlosigkeit mit Energie und guten Ideen anzugehen. Wir hoffen auf eure Unterstützung „Wasser ist Leben“ zu einem nachhaltigen Projekt zu machen!

… und das mit Freude und guten Ideen.

Wer mehr über die Agenda 2030 wissen will, kann sie hier lesen.

Am Ende der Sommerferien werden wir darüber informieren, wie es weiter gehen wird.

Safe the date:

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