25 Jahre BassLinie und eine Ulme für Hüls

Aus der Rede von Grit Pöhlmann, Sprecherin der Initiative 3333 Bäume für Krefeld:

Phil Maike vom BassLine-Team plaziert den extra für die Pflanzung angefertigten Bass aus Ulmenholz neben dem Pflanzloch

Liebe Freunde und Förderer der Initiative 3333 für Krefeld,

ich freue mich, Sie hier im Namen der Initiative zu unserer heutigen Baumpflanzung sehr herzlich willkommen heißen zu dürfen.

Ganz besonders begrüßen möchte ich unsere heutigen Baumspender, die Firma BassLine aus Hüls mit Herrn Rüdiger Ziesemann und seinem Team.

Handwerk und Kunst aus einer Hand: Rüdiger Ziesemann und Peter Büssem bei der Arbeit

Es freut unsere Initiative sehr, dass Sie so zahlreich zusammengekommen sind. Unsere Initiative wird vertreten durch Herrn Georg Dammer vom Werkhaus, Mitbegründer der Initiative und Mann der 1.Stunde, Frau Renate Krings Schirmherein der Initiative und der Frau an Cacos Seite, Herrn Peter Koenen, Kümmerer und Organisator der Initiative sowie den Fachmännern mit der Baumpflanzungskompetenz Peter Büssem und Johann Heller-Steinbach. Mein Name ist Grit Pöhlmann, ich bin die Sprecherin der Initiative.

Es ist sehr schön, dass wir Sie heute mit einer Baumpflanzung begleiten dürfen, in einer Zeit, die für Sie sehr besonders ist. Sie feiern den 25. Firmengeburtstag von BassLine.

Das Runde muss ins Eckige (…Pflanzloch)

Caco würde heute besonders das Herz aufgehen, weil es ja auch ein sehr musikalischer Mensch war, Trommeln war sein Metier und er spielte auch in einer Band, dem Herz-Schmerz-Trio, in der es natürlich auch einen Bass gab.

Ja, der Künstler Caco, der Mann mit der bunten Mütze, der vor gut 10 Jahren, nachdem der Orkan „Kyrill“ allein in Krefeld 12.000 Bäume entwurzelt hatte, zusammen mit dem Werkhaus und Herrn Georg Dammer die Initiative 3.333 Bäume für Krefeld gründete. Auch Herr Peter Büssem war von Anfang an mit im Boot und lieferte die Bäume.

Bis heute geht es darum, eine soziale, ökologische und lebendige Skulptur zu schaffen. Nach 10 Jahren sind wir heute bei Baum 1359.

Das Projekt lehnte sich damals an die Aktion von Joseph Beuys in Kassel an, der dort 7.000 Bäume pflanzte. Caco, der Beuys-Schüler war, meinte damals: „Halb so groß reicht, Beuys ist ja der große Meister!“.

Sie, Herr Rüdiger Ziesemann, sind auch ein großer Meister.

Ein Stück Restholz aus der Fertigung des Basskörpers

Seit nun 25 Jahren schaffen Sie wunderbare, extrem hochwertige Einzelstücke mit oder auch aus Liebe zum Holz. Diese Liebe lässt sich in der Optik, der Haptik und der Akustik Ihrer Instrumente wiederfinden.

Schon 1982 bauten Sie während Ihrer Schreinerausbildung erste Bässe im elterlichen Haus im niederrheinischen Kempen. Sie beschlossen Ihr Hobby zum Beruf zu machen und eröffneten Ihren ersten Bassladen unter dem Namen „Bass & Spass“.

Da Sie als Neueinsteiger mit dem Instrumentenbau nicht ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten, gründeten Sie im Frühjahr 1983 zusammen mit drei weiteren Schreinern die Firma Legno in Krefeld-Hüls.

Sie stellten u.a. eine kleine Stückzahl an Instrumenten her und stellten sie in einem 10m² großen Verkaufsraum auf dem Legno-Gelände aus. Die Idee einer ersten Gitarrenlinie wurde geboren.

Mittlerweile arbeiten Sie unabhängig von Legno weiter und haben sich komplett dem Instrumentenbau verschrieben.

Bei Ihnen und Ihrem Team trifft handwerkliches Können, über 25 Jahre Erfahrung, stetiger Weiterentwicklung, Innovationsfreude und fachliches Wissen auf viele Jahre abgelagerte Tonhölzer, die durch Maschinen und Handarbeit nach den Wünschen der Kunden zu einmaligen Instrumenten komponiert werden.

Jeder BassLine-Bass ist ein Unikat, jeder dient der freien künstlerischen Entfaltung der Musiker, ein ehrliches Arbeitsinstrument mit besten klanglichen Eigenschaften aus komplett deutscher Fertigung.

Grit Pöhlmann im Gespräch mit Rüdiger Ziesemann – parallel in Linie: Bass und Ulme!

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit sind dies ganz besondere Produkte.  Sie schaffen Instrumente, die wertig sind, die langlebig sind und die in der Herstellung Zeit und Sorgfalt brauchen. Die Bässe reifen von der ersten Idee, über den ersten Zuschnitt, das Schleifen, Lackieren, und wachsen mit den technischen Einzelheiten bis schließlich ein absolutes High-End-Produkt fertig ist.

Eine Ihrer wichtigsten Zutaten ist das Holz der Bäume – und auch Bäume brauchen Zeit um zu reifen und zu wachsen, oft Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte.

Wenn man die Liste der von Ihnen verwendeten Hölzer durchsieht, meint man eine Aufstellung des Botanischen Gartens zu lesen, so vielfältig ist sie. Zudem verwendet BassLine auch heimische Hölzer und es gibt sogar ein von Ihnen gefertigtes Modell, das aus massivem Kirschbaum aus einem Krefelder Garten gebaut wird.

Generationsübergreifendes Anliegen: Bäume pflanzen und gießen.

Und auch die Ulme, die wir heute pflanzen, hat es Ihnen angetan:

Das muss an der schönen Maserung liegen, besonders das Kernholz ist sehr dekorativ. So haben Sie sich schon als wahre Fans von „Rüster“ geoutet und zu dieser schönen Aktion in Ihrem Jubiläumsjahr aufgerufen. Das ist vor allem anlässlich des Ulmensterbens eine wunderbare Aktion und wir hoffen, dass mit diesem Exemplar alles gut geht und sie 40m hoch und 400 Jahre alt wird, dann einen Stammdurchmesser von 3m haben wird und sollte Sie dann gefällt werden müssen, auch zu vielen schönen hochwertigen Instrument verarbeitet werden wird.

Getauft auf den Namen Ulmerich (dieser Baum ist männlich).

So würden wir Sie jetzt bitten, die Ulme, die von Peter Büssem und Johann Heller-Steinbach fachgerecht in die Erde gebracht wurde, zu taufen.

Grit Pöhlmann

Mit recht Stolz auf 25 Jahre erfolgreiche Arbeit mit großer Zukunft: Tischlermeister Rüdiger Ziesemann (Mi.), Frau Martina und Mitarbeiter Phillip Maike.

 

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