3333 – Säulen-Hainbuche für Hundewiese Nehrenbroicker Weg

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ haben die orts- und naturverbundenen Eheleute Petra und Jürgen Oppers aus Krefeld-Fischeln im Gedenken an ihren kleinen Seelenhund Puschi, der vor fast genau einem Jahr, am 19. März 2025, verstarb, einen Baum gespendet, der in den letzten Tagen im Bereich der Hundewiese am Nehrenbroicker Weg in Krefeld-Fischeln gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich um eine Säulen-Hainbuche. Es ist der Baum Nr. 1807 der 3333 Bäume, die die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ ingesamt pflanzen möchte.

Im Bild: Petra und Jürgen Oppers (mit Gießkanne) beim „Angießen“ der Säulen-Hainbuche, die im Beisein von Freunden sowie der Akteure der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Schirmherrin Renate Krins, Koordinator Peter Könen und Baumschulinhaber Peter Büssem, in dankbarer Erinnerung an ihren verstorbenen Hund Puschi auf der Fischelner Wiese am Nehrenbroicker Weg gepflanzt wurde.

Für diese großzügige Spende dürfen uns bei den Eheleuten Petra und Jürgen Oppers sehr herzlich bedanken. Der gespendete Baum kommt nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute, sondern dient auch der Vermehrung des Baumbestandes auf der sog. Fischelner Wiese – und uns führt die Spende einen Baum weiter auf dem Weg zu dem Ziel, das wir uns mit der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ gesetzt haben. Die Fischelner Wiese ist eine rund 5000 Quadratmeter große Grünfläche entlang des Nerenbroicker Weg und eine wichtige grüne Lunge am Rande von Fischeln.

Unser Dank gilt auch der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum beschafft und durch Inhaber Peter Büssem und seine fleißigen Helfer sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt hat. Vorbereitende Arbeiten haben dankenswerterweise die Teams von Klaus Speck vom Kommunalbetrieb Krefeld und Louis Schröder vom Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Krefeld erbracht, die ich in meinen Dank ausdrücklich einschließe.

Petra und Jürgen Oppers sprachen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, der Baumschule Büssem-Indenklef und der Stadt Krefeld „Dank und Anerkennung“ dafür aus, dass sie die Baumpflanzung ermöglicht hätten. Der Baum sei ein Erinnerungsbaum an ihren geliebten Hund Puschi. Denn Puschi sei immer sehr gerne in der Natur und auf dieser Wiese gewesen. „In dankbarer Erinnerung an viele schöne Stunden, die wir mit unserem geliebten Hund auf der Fischelner Hundewiese verbringen durften, haben wir den Baum unserem Puschi gewidmet, der auf diese Weise für uns weiter weiterlebt“, erklärten Petra und Jürgen Oppers in bewegenden Worten. 

Zum Baum: Die Säulen-Hainbuche, auch bekannt als Carpinus betulus ‘Fastigiata’, ist eine der bekanntesten und am meisten verwendeten Hainbuchen. Der Baum kann eine maximale Höhe von 18 Metern erreichen und eignet sich als Zierbaum in größeren Gärten. Er wird auch häufig an Einfahrten und als Parkbaum verwendet. Carpinus betulus ‘Fastigiata’ zeichnet sich durch eine sehr kompakte und geschlossene Krone und einen vollkommen geraden Hauptstamm aus. Im Laufe der Jahre wird die Krone eher eiförmig. Aufgrund der geschlossenen Krone wird dieser Baum auch häufig als Schattenbaum verwendet.

Zur Initiative: Unsere Initiative entstand im Jahr 2007, nachdem der Orkan Kyrill am 18. Januar 2007 allein in Krefeld über 12000 Bäume entwurzelte. Inspiriert durch das Bodendenkmal 7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung – von Joseph Behufs (geb. 1921 in Krefeld), war das die Geburtsstunde der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, die von dem Krefelder Künstler Caco und Georg Dammer vom Krefelder Werkhaus e.V. ins Leben gerufen wurde. 

Den ersten Baum pflanzte die Initiative am 15. November 2007 im Park des Krefelder Alexianer-Krankenhauses direkt neben dem Joseph-Beuys-Denkmal, das die Initiative inklusive einer Basaltstele dort installiert hat. Die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ versteht sich als ein aktiver sozio-kultureller Beitrag mit künstlerischer Intention, der sich auf Bürgerbeteiligung basierend an der Stadtplanung und Stadtgestaltung beteiligt – ganz im Sinne des angewandten Kunstbegriffs von Joseph Beuys. Fast alle Bäume wachsen in den Grünanlagen von sozialen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Kliniken, Krankenhäusern, Schulen, Behinderten- und Senioren-Wohnheimen, aber auch in den Krefelder Stadtparks, auf Plätzen und an Wegen im gesamten Krefelder Stadtgebiet – und natürlich hier im Bereich der Fischelner Wiese.

Initiative “3333 Bäum für Krefeld” | c/o Werkhaus e.V., Baumbüro, Südbahnhof |
47805 Krefeld – Saumstraße 9 |
Telefon: 02151-5301812 – Telefax: 02151-5301819 | eMail: initiative3333@t-online.de oder initiative_3333@t-online.de | www.3333baeume.de
Spendenkonto bei der Sparkasse Krefeld:
IBAN DE74 3205 3205 0000 0000 0067 67
Schirmherrin: Renate Krins | Administration: Georg Dammer | Koordination: Peter Könen | Fachberatung: Peter Büssem – Baumschule Büssem

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