Artenschutz braucht mehr als gute Absichten

Wer freut sich nicht über dieses einmalige Naturschutzgebiet auf dem Egelsberg? In städtischer Hand und weitere 20 Jahre im Bestand gesichert, kann hier durch extensive Landwirtschaft ein starker Beitrag zum Natur- und Artenschutz geleistet werden. Gleichzeitig kann hier wissenschaftlich experimentiert und evaluiert werden, welche Auswirkungen, welche Einflüsse in ihren Wechselbeziehungsgeflächten auf Tiere und Pflanzen vor Ort wirken.

Mehr als 40 Besucher kamen zur Führung auf die Äcker, die extensiv in Dreifelderwirtschaft im Bereich Siedlung Egelsberg vom Landwirt Herrmann-Josef Plückers bewirtschaftet werden.

„Die Kornrade und die Roggentrespe haben es auf dem Krefelder Egelsberg anscheinend geschafft. Diese Ackerwildkräuter, beides Rote-Liste-Arten, sind zwei von neun Ackerwildkrautarten, die sich in dem Naturschutzgebiet im Krefelder Norden wieder etablieren konnten. Das konnten Dr. Patrick Lind von der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft und die Botanikerin Gabriele Heckmanns von der Biologischen Station im Kreis Wesel am Sonntag im Rahmen eines Ortstermins an den ackerbaulich genutzten Naturschutzflächen auf dem Egelsberg als einen Erfolg der seit zwei Jahren laufenden Aussaatversuche mit Rote-Liste-Arten vorstellen.“ Christiane Närmann-Bockholt, LZ 25-2018

gefördert vom

Ministerium für Familie, Kinder, Jungend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

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