Die Streuobstwiese wächst

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ haben die am Ausstellungsprojekt „Paradise Boxes“ teilnehmenden Künstlerinnen zusammen mit der Stiftung „Krefelder Natur- und Kulturlandschaften“ und der Krefelder Baumschule Büssem-Indenklef einen Apfelbaum der Sorte „Apfel Kaiser Wilhelm“ gespendet, der auf Vorschlag der Krefelder Künstlerin Mauga Houba-Hausherr zum Start in das Gartentreff-Jahr 2019 im „Garten der Begegnung“ in Krefeld-Hüls gepflanzt und auf den Namen „Paradiesbaum“ getauft wurde. 

Wie die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Grit Pöhlmann, bei ihrer Begrüßung erwähnte, ist der „Paradiesbaum“ der 1364. Baum, der im Rahmen der 2007 nach dem verheerenden Orkan Kyrill durch den verstorbenen Krefelder Künstler Caco und Georg Dammer vom Krefelder Werkhaus e.V. ins Leben gerufenen Initiative gepflanzt wurde. Ziel der Initiative sei es, so Grit Pöhlmann, als Ausgleich für die durch den Orkan Kyrill angerichteten Baumschäden 3333 Bäume zu pflanzen. Die Initiatorin des „Gartens der Begegnung“, die Hülser Ärztin Dr. Dorothee Engers, bedankte sich bei den Spendern für den Baum, mit dem man der Schaffung einer Streuobstwiese im „Garten der Begegnung“ wieder ein Stück näher gekommen sei.  

„Paradise Boxes“ ist ein Ausstellungs-Projekt des Düsseldorfer Künstlerinnen e.V. (VDK) in Zusammenarbeit mit Gastkünstlerinnen und dem Werkhaus e. V. Die „Stiftung Krefelder Natur- und Kulturlandschaften“ wurde im Jahr 2003 gegründet, um Maßnahmen und Projekte im Bereich des Natur- und Artenschutzes finanziell zu fördern. Die Krefelder Baumschule Büssem-Indenklef ist langjähriger Projektpartner und Unterstützer der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“.

Der „Garten der Begegnung“, den die Hülser Flüchtlingsinitiative nach einer Idee der Hülser Ärztin Dr. Dorothee Engers unter dem Motto „Grün ist die Hoffnung“ angelegt hat, befindet sich hinter der Aldi-Filiale in Krefeld-Hüls. Dort trifft sich die Gruppe der Gemeinschaftsgärtner, die ein offener Treff für Menschen aller Generationen und Nationen ist und die durch gemeinsames Gärtnern die Integration möchte. Hierfür wurde der „Garten der Begegnung“ angelegt und in dieser Art wird er gemeinsam gepflegt und entwickelt.

Im Bild: Nachdem die Pflanzgrube mit vereinten Kräften ausgehoben worden war, wurde der Apfelbaum durch die Künstlerin Mauga Houba-Hausherr (2.v.l.), den Vorsitzenden der „Stiftung Krefelder Natur- und Kulturlandschaften“, Bodo Meyer (3.v.r.), und Peter Büssem von der Baumschule Büssem-Indenklef (rechts) sowie die Sprecherin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Grit Pöhlmann (vorne links), Georg Dammer vom Werkhaus e.V. (hinter dem Baum) und die Initiatorin des Gartens der Begegnung, Dr. Dorothee Engers (2.v.r.), fachkundig ins Erdreich gesetzt.  

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