3333- MdEP Dr. Berger spendet Zerr-Eiche

Von Peter Könen: Ein weiterer Baum wurde jetzt im Rahmen Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ im Krefelder Zoo gepflanzt. Gespendet wurde der Baum – eine Zerr-Eiche – von dem niederrheinischen Europaabgeordneten Dr. Stefan Berger MdEP.

Dafür dankte die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, dem heimatverbundenen Europapolitiker vom Niederrhein, der den Baum auf den Namen seiner Tochter Mathilda „taufte“.

Mit seiner Spende trage Dr. Stefan Berger nicht nur zur Komplettierung des Baumbestandes im Krefelder Zoo bei, so Renate Krins, sondern er unterstütze damit auch die Initiative in ihrem Ziel, insgesamt 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen. Es sei der Baum Nr. 1446 von 3333 Bäumen, der damit im Rahmen Initiative gepflanzt werde. Das komme Mensch, Natur und Klima zugute. Schirmherrin Renate Krins dankte auch dem Vorsitzenden der Krefelder Zoofreunde, Friedrich Berlemann, sowie dem Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen und dem Zoogärtner Jörg Kieselstein und seinem Team, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Baumpflanzung behilflich waren.

Dr. Stefan Berger MdEP würdigte die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ für ihren beispielhaften Einsatz für Natur und Landschaft, die durch deren Baumpflanzungen bereichert würden, und die Akteure des Krefelder Zoos um Friedrich Berlemann und Dr. Wolfgang Dreßen für deren großartiges Engagement bei der Weiterentwicklung des Krefelder Zoos, der eine weit über Krefeld hinausgehende Bedeutung habe und eine große Attraktion für tausende Menschen aus nah und fern sei.

Im Bild (v.l.n.r.): Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen, der Vorsitzende der Krefelder
Zoofreunde, Friedrich Berlemann, Europaabgeordneter Dr. Stefan Berger und die
Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins.

Zum Baum: Die Zerr-Eiche ist eine Laubbaum-Art aus der Gattung der Eichen in der Familie der Buchengewächse. Die Zerr-Eiche kann bis 35 Meter hoch werden und erreicht ein Alter bis 200 Jahre. Sie hat eine breite Krone und bildet früh eine dicke, harte, dunkelgraue, längsrissige Borke.
Die jungen Austriebe sind kurzfilzig behaart, die Knospen sind von unverwechselbaren, bis zwei Zentimeter langen fadenförmigen Nebenblättern umgeben. Die bis 13 Zentimeter langen Blätter stehen wechselständig und sind tief buchtig gelappt. Sie sind lederig, beidseitig rau, oberseits dunkelgrün, unterseits filzig und graugrün. Die Zerr-Eiche ist einhäusig und blüht im Mai, die Eicheln reifen im zweiten Jahr im September bis Oktober. Die Eicheln sind bis 3 Zentimeter lang und sitzen bis zur Hälfte in der stacheligen Cupula. Die Zerr-Eiche hat ein (ost-)submediterranes Verbreitungsgebiet. Natürlichen Ursprungs ist sie in Südfrankreich, Italien, Südosteuropa und auf der Balkanhalbinsel bis zum Westrand des Schwarzen Meeres, ferner im Tessin, in Südtirol, Mähren, Niederösterreich, im Burgenland und in der Steiermark. Sie fehlt auf der Iberischen Halbinsel, Korsika und Sardinien.

Bei den Zerr-Eichen auf dem Kaiserstuhl und den Haßbergen ist unklar, ob sie natürlichen Ursprungs oder durch Anpflanzungen aus der Zeit der Römer eingebürgert sind. Angepflanzt wurden sie mit Sicherheit in England und Nordwestfrankreich. Die Zerr-Eiche bevorzugt sommerwarme, nährstoffreiche Böden. Sie hat eine große ökologische Amplitude und kommt sowohl auf Kalk- wie auf saurem Silikatgestein vor. Sie steigt von der Ebene bis in mittlere Gebirgslagen mit Höhen bis 1250 Meter NN hoch. Die Zerr-Eiche bildet Mischwälder mit der Blumenesche, der Flaumeiche, der Hopfenbuche und anderen Laubbaumarten.

Zum Spender:Dr. Stefan Berger kommt aus Schwalmtal im Kreis Viersen am Niederrhein. Nach dem Abitur hat er Wirtschaftswissenschaften an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz studiert. Danach hat er als Dozent in der beruflichen Weiterbildung seine ersten Berufserfahrungen gemacht. 1999 promovierte er am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Johannes-Gutenberg-Universität.
In Schwalmtal engagiert er sich in der CDU und ist darüber hinaus stellv. Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Nordrhein-Westfalen.
2000 wurde er als Abgeordneter in seinem Wahlkreis Viersen direkt in den Landtag Nordrhein-Westfalens gewählt. In den Jahren 2005, 2010 und 2012 durfte er erneut in den Landtag NRW einziehen. Bei der Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019, wurde er für den Bezirk Niederrhein als Abgeordneter gewählt. Auch vertritt er die Interessen der Stadt Düsseldorf und des Kreises Mettmann in Brüssel und Straßburg.

Zum Krefelder Zoo: Der Zoo Krefeld befindet sich im Krefelder Stadtteil Bockum. Der Zoologische Garten beherbergt auf einer Fläche von 14 Hektar ca. 1000 Tiere (ohne Insekten) aus rund 160 verschiedenen Arten. Der überwiegend in kommunalem Eigentum befindliche Zoo legt seinen Schwerpunkt auf die Haltung von Menschenaffen, Großkatzen afrikanischen Savannenbewohnern und tropischen Vögeln.
Pro Jahr besuchen ihn bis zu 500.000 Menschen. Direktor des Krefelder Zoos ist seit dem Jahr 2003 Dr. Wolfgang Dreßen, der bei seiner Arbeit von rund 80 Mitarbeiter/innen und rund 20 Ehrenamtlern unterstützt wird.

Zu den Krefelder Zoofreunden: Am 1. Juli 2005 wurde der Zoo Krefeld in eine gemeinnützige eine GmbH umgewandelt. Die Stadt Krefeld hält 74,9 Prozent Gesellschaftsanteile, der Förderverein Zoofreunde Krefeld e. V. die restlichen 25,1 Prozent. Der Zoo hat rund 80 Mitarbeiter/innen. Hinzu kommen rund 20 Ehrenamtliche, die sich im Freiwilligenteam engagieren. Dazu gehören auch die Krefelder Zoofreunde, deren Vorsitzender seit vielen Jahr Friedrich Berlemann ist und deren Ziel es ist, Menschen für Tiere begeistern, aktiv Artenschutz zu betreiben und sich für den Zoo einzusetzen.
Fast alle naturnahen und artgerechten Gehege wurden durch die Zoofreunde finanziert. Seit 1972 konnten die Krefelder Zoofreunde durch Ihre Hilfe fast 20 Anlagen im Zoo neu bauen oder komplett sanieren lassen. Gelder im mehreren Millionenbereich sind dafür eingesetzt worden. Ohne die Zoofreunde hätte der Zoo Krefeld diese Maßnahmen nicht umsetzen können.

Initiative „3333 Bäum für Krefeld“ |c/o Werkhaus e.V., Baumbüro, Südbahnhof |47805 Krefeld – Saumstraße 9 |Telefon: 02151-5301812 – Telefax: 02151-5301819 | eMail: initiative3333@t-online.de oder initiative3333@t-online.de | www.3333baeume.de

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Spendenkonto bei der Sparkasse Krefeld:
IBAN DE74 3205 3205 0000 0000 0067 67

Schirmherrin: Renate Krins | Sprecherin: Grit Pöhlmann | Administration: Georg Dammer |Koordination: Peter Könen | Fachberatung: Johann Heller-Steinbach und Peter Büssem – Baumschule Büssem

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