3333 – Zitterpappel für “Fläche der Bäume des Jahres”
Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat das Krefelder Unternehmen PRECOPLAT einen Baum gespendet, der in den letzten Tagen auf der „Fläche der Bäume des Jahres“ in Krefeld-Hüls gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich um eine Zitterpappel, die von der „Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ zum „Baum des Jahres 2026“ gekürt wurde. Es ist der Baum Nr. 1799 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt in und für Krefeld pflanzen möchte.

Die Firma PRECOPLAT hat auch im Jahr 2025 auf klassische Werbegeschenke verzichtet, um stattdessen ein lokales, nachhaltiges Projekt zu unterstützen. Mit seiner Weihnachtsspende 2025 an den soziokulturellen Werkhaus e. V. und dessen Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ möchte das Unternehmen einen Beitrag zu Kultur, Bildung und regionalem Klimaschutz leisten.
Die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, bedankte sich bei der Firma PRECOPLAT für die großzügige Spende. Die Spende komme nicht nur Mensch, Natur und Klima zugute, sondern diene auch der Erweiterung des Baumbestandes auf der Fläche der Bäume des Jahres, die die Stadt Krefeld in Krefeld-Hüls angelegt hat und auf der der Baum des Jahres 2026 gepflanzt wurde. Ihr Dank gilt auch der Stadt Krefeld, die die Pflanzung des Baumes ermöglicht hat, und der Baumschule Büssem-Indenklef, die den Baum sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt hat.
„Die Baumpflanzinitiative ‚3333 Bäume für Krefeld‘ zeigt sehr konkret, wie lokales Engagement und Klimaschutz zusammenkommen. Als Leiterplattenhersteller aus Krefeld möchten wir mit unserer Spende ein sichtbares Zeichen setzen – für eine lebenswerte Stadt und eine starke Zivilgesellschaft“, erklärte der Geschäftsführer der Firma PRECOPLAT, Andreas Brüggen, und verband damit seinen Dank dafür, dass die Baumpflanzung in guter Zusammenarbeit mit der Stadt Krefeld, der Baumschule Büssem/Indenklef und der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ organisiert und durchgeführt werden konnte.
Zum Baum: Die Espe, Aspe oder Zitterpappel (Populus tremula) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Pappeln (Populus). Im weiteren Sinne werden neben der Europäischen Zitterpappel auch die Grobzähnige Zitterpappel (Populus grandidentata) und die Amerikanische Zitterpappel (Populus tremuloides) als Espen bezeichnet. Die Espe ist in Deutschland Baum des Jahres 2026. Die Zitterpappel ist eine Pionierbaumart in der natürlichen Sukzession, die eine gestörte Fläche für andere, folgende Baumarten erschließbar macht, dadurch ist sie auch sehr gut als Vorwaldbaumart geeignet. Die Art kann sich gut an veränderte Bedingungen anpassen und ist widerstandsfähig. Dies ist durch die im Zuge des Klimawandels zu erwartenden zunehmenden Störungen der Wälder von großer Wichtigkeit. Des Weiteren sorgt sie für eine hohe Vielfalt von Arten in Waldgebieten. Diese Punkte machen die Zitterpappel für die Forstwirtschaft interessant.
Zur Spenderin: Das Familienunternehmen PRECOPLAT wird in der zweiten Generation von den Geschwistern Andreas BRÜGGEN und Katharina VÖLKER geführt und produziert hochautomatisiert und in allen Seriengrößen – unbestückte ein- und doppelseitige Leiterplatten, Multilayer bis zu 24 Lagen und semiflexible Platinen an dem auf 25.000 qm angewachsenen Krefelder Produktionsstandort.
Die Geschichte von PRECOPLAT beginnt in den frühen 1970er-Jahren im Keller eines Nachtclubs: Inspiriert vom Film „Saturday Night Fever“ wollte der Gastronom Manfred VÖLKER mit einem aufwendigen Licht- und Sounddesign auf den Zug moderner Diskothekenausstattungen aufspringen. Um Kosten zu sparen entwickelte VÖLKER zusammen mit einigen Elektronikstudenten; die aufgrund exzessiven Feierns bei ihm „in der Kreide“ standen, Schaltungen auf Basis kupferbeschichteter Pertinaxplatten. Von der jahrelangen Gastronomie ermüdet, aber an dieser Technik brennend interessiert, sah VÖLKER die kommerziellen Perspektiven der Leiterplatte und gründete 1977 die PRECOPLAT Präzisions-Leiterplatten-Technik GmbH in Krefeld.
Bis heute erfolgt – von der Arbeitsvorbereitung bis zur elektrischen Endprüfung – der gesamte Herstellungsprozess unter einem Dach. Vom einstigen „Kellerkind“ entwickelte sich die PRECOPLAT so zu einem hochmodernen mittelständischen Unternehmen mit derzeitig etwa 75 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von zwölf Millionen Euro.
Zur Initiative: Am 18. Januar 2007 entwurzelte der Orkan Kyrill allein in Krefeld über 1.200 Bäume. Inspiriert durch das Bodendenkmal „7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung“ von Joseph Beuys (geb. 1921 in Krefeld), war das die Geburtsstunde der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“. Den ersten Baum pflanzte die Initiative am 15. November 2007 im Alexianer-Krankenhaus Park direkt neben unserem Joseph-Beuys-Denkmal inklusive einer Basaltstele. Fast alle Bäume wachsen in sozialen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Kliniken, Krankenhäusern, Schulen, Behinderten- und Senioren-Wohnheimen, aber auch im Stadtpark Fischeln und im Stadtpark Uerdingen, am Moritzplatz, im Naturschutzgebiet Hülser Bruch, Flöthbach, Rheinauen oder als Straßenbäume.

Initiative “3333 Bäum für Krefeld” | c/o Werkhaus e.V., Baumbüro, Südbahnhof |
47805 Krefeld – Saumstraße 9 |
Telefon: 02151-5301812 – Telefax: 02151-5301819 | eMail: initiative3333@t-online.de oder initiative_3333@t-online.de | www.3333baeume.de
Spendenkonto bei der Sparkasse Krefeld:
IBAN DE74 3205 3205 0000 0000 0067 67
Schirmherrin: Renate Krins | Administration: Georg Dammer | Koordination: Peter Könen | Fachberatung: Peter Büssem – Baumschule Büssem
