3333 – Blasenesche für St. Huberter Landstraße

Im Rahmen der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ hat die natur- und ortsverbundene Hülser Bürgerin Christa Berkenkötter im Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann Dieter einen Baum gespendet, der in den letzten Tagen im Bereich der Grünfläche an der St. Huberter Landstraße in Hüls gepflanzt wurde. Bei dem Baum handelt es sich eine Blasenesche.  

Im Bild: Begrüssung der Spenderin Christa Berkenkötter (3.v.r) sowie des Familienund Freundeskreises der Spenderin durch die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins (2.v.r.).

Dieter Berkenkötter war 36 Jahre Mitglied der Historischen Schützen Hüls. Er war König der Bruderschaft. Zudem war er Bezirkskönig des Bezirksverbands Krefeld-Willich-Meerbusch. Er wurde mit dem silbernen Verdienstkreuz und dem Königsorden ausgezeichnet. 1998 nahm er das Amt des 2. Archivars an und führte dieses über viele Jahre engagiert aus.

Verbunden mit ihrem Dank für die großzügige Spende sprach die Schirmherrin der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, Renate Krins, Christa Berkenkötter im Namen der Initiative – aber auch im eigenen Namen – ihr herzliches Beileid zum Tod ihres lieben Mannes aus. Der Baum sei ein Erinnerungsbaum – ein Symbol für Leben, Wandel und die unvergängliche Verbindung zwischen den Generationen. Während Blumen welkten und Kränze vergingen, wachse ein Baum stetig weiter. Er schenke Trost, spende Schatten und erinnere Jahr für Jahr mit jedem Blatt, jeder Blüte und jeder Frucht an einen geliebten Menschen. Mit einem Erinnerungsbaum entstehe ein lebendiges Denkmal – ein Ort des Friedens, der Hoffnung und der stillen Verbundenheit mit der Natur. 

Mit der Pflanzung werde nicht nur eine „Baumlücke“ an der St. Huberter Landstraße geschlossen. Der Baum komme vielmehr auch Mensch, Natur und Klima zugute und trage zudem dazu bei, „dass wir unserem Ziel, 3333 Bäume in und für Krefeld zu pflanzen, einen Baum näher kommen“. Es sei der Baum Nr. 1810 von 3333 Bäumen, die die Initiative insgesamt pflanzen wolle. In Zeiten des Klimawandels werden Stadtbäume immer wichtiger für uns: Sie produzieren Sauerstoff, verbrauchen klimaschädliches Kohlendioxid und kühlen die Luft, wie Renate Krins ausführte.

Ihr Dank galt auch der Baumschule Büssem-Indenklef und ihrem Inhaber Peter Büssem, der den Baum mit seinem Helfer sach- und fachgerecht ins Erdreich gesetzt habe, sowie dem Fachbereich Umwelt und Verbraucherschutz und dem Kommunalbetrieb der Stadt Krefeld, die bei der Auswahl der Pflanzstelle und der Baumsorte behilflich waren. 

Im Bild: Die Spenderin Christa Berkenkötter beim „Angießen“ der von ihr gespendeten Blasenesche, die auf einer Grünfläche an der St. Huberter Landstraße in Krefeld-Hüls gepflanzt wurde.

Christa Berkenkötter dankte der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, der Stadt Krefeld und der Baumschule Büssem/Indenklef dafür, dass diese die Baumpflanzung organisiert und ermöglicht hätten. Damit sei ihr Wunsch, in der Nähe ihres Wohnortes einen Baum zur Erinnerung an ihren verstorbenen Mann Dieter zu pflanzen, in Erfüllung gegangen. 

Zum Baum: Die Blasenesche, auch Blasenbaum genannt, stammt ursprünglich aus Ostasien. Sie wurde aber bereits 1763 in Europa eingeführt. Dank der Hitze- und Trockenheitstoleranz gilt das Gehölz inzwischen als Klimagewinner und wertvoller Zukunftsbaum, der aufgrund der späten Blütezeit eine gute Bienenweide und ein ganzjährig attraktiver, schattenspendender Baum ist.

Zur Initiative: Gegründet wurde die Initiative im Jahr 2007, nachdem der Orkan Kyrill am 18. Januar 2007 allein in Krefeld über 12000 Bäume entwurzelte. Inspiriert durch das Bodendenkmal 7000 Eichen – Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung – von Joseph Beuys (geb. 1921 in Krefeld), war das die Geburtsstunde der Initiative „3333 Bäume für Krefeld“, die von dem Krefelder Künstler Caco und Georg Dammer vom Krefelder Werkhaus e.V. ins Leben gerufen wurde. 

Den ersten Baum pflanzte die Initiative am 15. November 2007 im Park des Krefelder Alexianer-Krankenhauses direkt neben dem Joseph-Beuys-Denkmal, das die Initiative inklusive einer Basaltstele dort installiert hat. Die Initiative „3333 Bäume für Krefeld“ versteht sich als ein aktiver sozio-kultureller Beitrag mit künstlerischer Intention, der sich auf Bürgerbeteiligung basierend an der Stadtplanung und Stadtgestaltung beteiligt – ganz im Sinne des angewandten Kunstbegriffs von Joseph Beuys. 

Fast alle Bäume wachsen in den Grünanlagen von sozialen Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Kliniken, Krankenhäusern, Schulen, Behinderten- und SeniorenWohnheimen, aber auch in den Krefelder Stadtparks, auf Plätzen und an Wegen im gesamten Krefelder Stadtgebiet.

Initiative “3333 Bäum für Krefeld” | c/o Werkhaus e.V., Baumbüro, Südbahnhof |
47805 Krefeld – Saumstraße 9 |
Telefon: 02151-5301812 – Telefax: 02151-5301819 | eMail: initiative3333@t-online.de oder initiative_3333@t-online.de | www.3333baeume.de
Spendenkonto bei der Sparkasse Krefeld:
IBAN DE74 3205 3205 0000 0000 0067 67
Schirmherrin: Renate Krins | Administration: Georg Dammer | Koordination: Peter Könen | Fachberatung: Peter Büssem – Baumschule Büssem

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