EXTREMnormal – Musikalische Wege und Orte der Südstadt

Ein Schlagzeug, normale Dinge des Alltags zusammen ergeben eine Komposition. Alltagsgegenstände werden zu perkussiven Instrumenten umfunktioniert und das Schlagzeug steht an einer Straßenbahnhaltestelle.

Die Perkussionisten streifen zunächst auf ihren alltäglichen Wegen durch den Krefelder Süden und entdecken derweil die extremen, besonderen  Eigenschaften normaler Gegenstände, die sie mit sich führen oder die ihnen unterwegs in die Hände fallen (Streichholzschachteln, Mülleimer, Schlüsselbund, Glasflaschen, usw.).

Der Moment entscheidet über normal oder extrem. Die Intuition führt zur Erhöhung des Gegenstands durch die Erweiterung der zugeschriebenen Funktionalität. Der Pfad der Musik führt zum flüchtigen Ort der musikalischen Konzentration und Verdichtung, zur Straßenbahn-Halte-Stelle. Dort entsteht ein spontanes Konzert, welches an eine brasilianische Straßen Samba erinnern kann.

Die An- und Abfahrt der Bahn, das kommen und gehen der Ein- und Aussteigenden bestimmt das Konzert. Dann zerstreuen sich die Beteiligten in alle Richtungen.

Was macht das Normale extrem? Was ist normal im Extremen? Über unsern Film zur Aktion könnt Ihr bald mit uns diskutieren.

Straßenbahnhaltestellekonzertaufabbau

 

Musik: EXTREMnormal, Phase I, Max Kotzmann

EXTREMnormal ist ein Pilotprojekt der Zusammenarbeit von Theater und Soziokultur, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen über die LAG soziokultureller Zentren NW e.V.
 

gefördert vom

 

 

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