UNTERWEGS

Theaterprojekt der Jugendkunstschule Werkhaus e.V.
zum Thema Flucht und Migration

JKS

Unterwegs“ sein hat viele Bedeutungen – und sehr unterschiedliche dazu:

Unterwegs ist, wer eine spannende Fahrt ins Blaue macht, einen Familienbesuch, einen Klassenausflug, einen exotischen Urlaub. Unterwegs ist aber auch, wer unfreiwillig einen Umzug weg von guten Freunden machen muss, eine Migration aus einem perspektivlos armen Land, oder – noch schlimmer – auf der Flucht ist vor Gewalt und Hunger.

Eine bunt gemischte Gruppe aus „traditionellen“ und „neuen“ Krefeldern, auch solchen, die erst seit kurzem hier wohnen und nur wenig Deutsch sprechen haben sich, gemeinsam mit Katiuska Nunez Lopez und Andreas Peckelsen, die Frage gestellt, wer eigentlich welche Geschichten zu erzählen hat, über „reisen“ und „unterwegs sein“.

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Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Realschule haben unzählige Geschichten gesammelt. Allein, zu zweit oder zu dritt so wurden sie so weit entwickelt, dass sie sich gegenseitig vorgespielt werden konnten, als fantasievolles Erzähltheater, als Komödie, als Minidrama. Dabei wurden keine großartigen Bühnenbilder aufgebaut, sondern aus Kisten, Koffern und Taschen notwendige Requisiten hervorgezaubert.

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In einem nächsten Schritt überlegten alle, wie die vorgespielten Ministücke und Szenen erweitert und verbessert werden konnten, mit Unterstützung aller als Geräuschemacher, als Mitschauspieler, als Musiker usw.

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Zum Abschluss gab es eine Präsentation vor Publikum: Eine spannende und „bühnenreife“ Reisetheatercollage – autobiographisch, berührend, lustig, fiktiv und fantastisch.

Der alte Bahnhof ‚Südbahnhof‘ bot die perfekte Kulisse mit besonderer Atmosphäre für Proben und Aufführung.

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Gefördert wurde das Projekt aus dem Sonderprogramm 2018:
Angebote der kulturellen Jugendarbeit für junge Geflüchtete in NRW

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