Innenhöfe und halb geöffneten Fenster

„Frauen, sagst du, warten nicht auf das Wunderbare. Sie inszenieren ihre Wunder selbst.“
Text: Isabel Mankas-Fuest

Du kennst keine Grenzen, außer denen, die du überwindest. Stellst Werte und Begriffe in Frage.

Ich kann durch die Straßen schlendern und komplett in meiner eigenen Welt sein, ohne mit jemandem reden zu müssen. Ich blicke in die Innenhöfe und halb geöffneten Fenster. Ich erzähle mir Geschichten über die Bewohner dieser Stadt. Wer sie sind und was sie antreibt.

Jede Stadt, sagst du, ist wie ein großer Spiegel, der eine andere Reflexion von einem zurückwirft.
Fasziniert es dich auch so sehr, wenn Frauen, Frauen malen?

Ihre Bilder werden ganz anders. Sie bieten eine Innensicht, die Männern verschlossen bleibt.
Du schreibst über das andere Geschlecht. Und forderst, dass jede Frau zum Schreiben ein eigenes Zimmer braucht und ganz wichtig: Geld.
Heute schreibst du in deinem eigenen Zimmer und fühlst dich oben- und untenrum frei.


Wir sind mehr, als nur das andere Geschlecht. Wir sind Muse und Managerin, Seelenverwandte und Sonnenanbeterin zugleich.
Nennt uns Komplizen mit Damenbart und Kompass im Gepäck.

südsam ein Projekt des Werkhaus mit dem KRESCHTheater

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