Vorrunde 2 – Ein Kanake sieht rot

Weiter geht es mit der Vorstellungsrunde der Kandidaten für die zweite Vorrundes Kabarettpreises „Das Schwarze Schaf“ am 21.03.2020:

„Sulaiman Masomis Stücke sind wie trojanische Pferde. Sie wirken unterhaltsam und harmlos, aber sind sie erst einmal in die Köpfe der Zuhörer eingedrungen, entfalten sie ihre volle Wirkung und die in ihnen befindliche Botschaft. Denn egal wie kurzweilig, witzig und nahbar seine Worte wirken: Immer versteckt sich seine ganz eigene Sicht auf die Welt und eine durchdachte Botschaft zwischen den Zeilen.“

Sulaiman im „Morgen – Land“

Sulaiman Masomi ist schon lange kein unbeschriebenes Blatt in der Kulturlandschaft in Deutschland. In Kabul geboren und damit von Amtswegen gebürtiger Afghane ist ebenso ein Kind der bunten Seidenstadt Krefeld. Zum Studium zog es ihn dann nach Paderborn, wo er über die Weiterentwicklung seines eigenen lyrischen Talentes auch die ersten Ambitionen zeigte, Räume und Möglichkeiten für Gleichgesinnte zu schaffen und mit der Lyrik Lounge, sein erstes eigenes Veranstaltungsformat auf die Beine stellte.
Mitlerweile betreibt er sehr erfolgreich (u.a. mit den Kollegen Sebastian 23 und Jan Philipp Zymny) die Dortmunder Lesebühne LMBN und ist darüber hinaus Jury-Mitglied der Berliner Festspiele.
Neben seinem Talent für Rapmusik (Letze Reihe) und seinem Treiben als Slam-Poet ist er außerdem Autor und erhielt mit seinem Erstlingswerk „Ein Kanake sieht rot“ große Aufmerksamkeit unter anderem vom Goethe-Institut für das er als Kultur-Botschafter unter anderem nach Kairo, Mexiko-Stadt, San Francisco, Riga und Jerusalem.

Wir freuen uns sehr einen weiteren (Exil-)Krefelder ims Rennen ums Schwarze Schaf zu wissen und freuen uns darüber hinaus auf seinen Solo-Auftritt bei uns im Südbahnhof am 27.11.2020.

Weitere Informationen und Tickets:
https://werkhaus-krefeld.de/21866/das-schwarze-schaf-2020/
https://werkhaus-krefeld.de/22294/sulaiman-masomi/
http://www.sulaiman.de/

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