un/covering – [masks]

Aktiviere JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=ioi0S6taPxc&t=46s

un/covering – [masks] Rückblick


Künstler*innen mit Flucht- oder Migrationshintergrund haben ihr Wissen und ihre künstlerischen Qualitäten in das Projekt un/covering – [masks] eingebracht.

Die kulturellen Auffassungen von künstlerischem Arbeiten und Wirken sind individuell unterschiedlich, basieren aber auf Herkunfts- und den dort gemachten Bildungserfahrungen. Ausbildung und Entwicklung in verschiedenen Ländern, in Bezug auf diverse Herkunft und Sozialisation sind ausschlaggebende Parameter. Diese waren in Dialog und in der Anschauung zu betrachten.

Persönliche Begegnung schaffte den Raum direkter kreativer Auseinandersetzung. Wir sind glücklich, dass wirdie Gemeinschaftsausstellung und das viertägige Symposium un/covering – [masks] realisieren konnten!

Waleed Ibrahim, erst seit vier Jahren in Deutschland, nahm in der Kuration der Gemeinschaftsausstellung und in der Organisation und Abwicklung des Symposium eine maßgebliche Rolle ein.

Der bildende Künstler, geboren 1965, studierte an der Fakultät für Kunst der Damaskus Universität. Doch sein Weg führte schon früh aus Syrien. Durch seine Vernetzung als selbständiger Künstler am Niederrhein und der Zusammenarbeit mit Beate Krempe sowie aus seinen Netzwerken zu weltweit agierenden Künstler:innen mit überwiegend kurdischem Hintergrund ergab sich das Zusammenkommen vielfältiger Akteure.

Die Gemeinschaftsausstellung zeigte verschiedene, künstlerische Perspektiven und unterschiedliche Herangehensweisen. Die Künstler:innen reflektierten in ihrer Kunst auf diverse Weise kulturelle, intellektuelle, politische und soziale Zusammenhänge. Darunter Werke von Künstlern wie Lotfi Jafar, Anyr Atar und Zuhair Hassib waren vertreten! Der Künstler Bayram Hajou reiste an, um die Ausstellung zu besuchen!

Mehr zum Symposium

Was formt Künstler*Innen im Ankommensland Nordrhein-Westfalen? Welche Form der Wertschätzung erfahren sie? Und wie interpretieren sie diese? Auch dies wurde zum Auftakt des viertägigen Künstlersymposium mit der Kulturbeauftragten der Stadt Krefeld, Dr. Gabriele König, Professor Walid Al Agha, der Integrationsbeauftragten der Stadt Krefeld, Dr. Tagrid Yousef und den Künstlern Waleed Ibrahim und Taha Sali diskutiert.

Die Ausbildung der Künstler:innen aus Syrien unterscheid sich zu der der Künstler:innen aus Deutschland nur wenig. Vorausgesetzt, eine solche Ausbildung war Ihnen zugänglich.

Künstler*innen wie Walid Al Agha oder Srour Alwani, die in Syrien sehr anerkannt waren, arbeiteten gemeinsam mit Künstler:innen aus Krefeld und ganz Deutschland. An den Werkinseln der einzelnen Künstler:innen wurde nachvollziehbar, wer an welchen Inhalten und mit welchen Techniken arbeitet. Über das praktische, künstlerische Arbeiten wurde sich über handwerkliche Grundlagen, altertümliche und zeitgenössische Arbeitsmethoden und kulturelle Ursprünge ausgetauscht. Die Kunstschaffenden tauschten sich über ihre emanzipatorischen Prozesse, Spannungsfelder zwischen Identität und Vereinnahmung und Sozialisation durch Umgebungsgesellschaften aus.
Hieraus ist, für jeden individuell sowie auch in der Gesamtwirkung, Neues entstanden.
un/covering masks stand für Diversität und Pluralität als wesentliches Gestaltungsmerkmal dank derer die Gegenwart als eine sich ständig verändernde Realität wahrnehmbar wird.


Danke
Unser Dank gilt Hamdo Abdo, Amon Abdo, Salam Ahmad, Walid Al Agha, Eido Alhussin, Mustafa Aliko, Ali Alo, Yahia Alslo, Srour Alwani, Anayt Atar, Meryam Aysho, Siggi Dämges, Sherin Dawoud, Dilawer Deldar, Jekar Dido, Sawsan Diko, Saaid Essa, Faisa, Ahmad Haddad, Amelie Herm, Haji Kawa, Sabah Haji, Hanif Hamo, Ferhan Hasiri, Khbat Hassan, Zuhair Hassib, Mauga Houba-Hausherr, Jehan Ibrahim, Waleed Ibrahim, Nour Jafar, Lotfi Jafar, Mariwan Jalal, Beate Krempe, Alya Kujaro, Nesrin Mahmoud, Aslan Mamo, Abbas Mandeh, Ary Mirsa, Abdin Mostafa, Melek Muslem, Sherko Mussa, Heval Nali, Heike Nägler, Jacqueline Priegnitz, Gulizar Qelij, Shilan Rashid, Taha Sali, Silo, Klaus Schlebusch, Adriana und Hermann Schnieders

Und es gibt auch einen Ausblick auf die nächste Ausstellung:

Ausstellung
Waleed Ibrahim
Eröffnung am 12. September 2021 um 15 Uhr!

Walid Al Agha, (im Kittel) bespricht kalligraphische Arbeiten.
Teile diesen Beitrag (ggf. AdBlocker anhalten)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.